In Nittenau sorgen künftig regenerative Brennstoffe für ökologische Wärme im Schulzentrum. Dazu wird ein Holzheizwerk von der Arbeitsgemeinschaft ESB-Wärme GmbH aus München und Biber Biomasse GmbH aus Geiselhöring errichtet. Die gesamte Energie wird im Contracting-Modell erzeugt und an den Landkreis Schwandorf geliefert. Der Spatenstich findet am 18. Juni statt.
Mit dem neuen Biomasseheizwerk werden ca. 340.000 Kubikmeter Erdgas durch rund 1.250 Tonnen Holzhackschnitzeln pro Jahr ersetzt. Das bedeutet eine Einsparung von circa 13.000 Tonnen Kohlendioxid während der Vertragslaufzeit. Damit entlastet die neue Anlage in Nittenau die Umwelt, schont fossile Ressourcen und verbessert die CO2-Bilanz des Landkreises Schwandorf.
Im Rahmen des Contracting-Projektes errichtet die Arge eine neue Energiezentrale auf dem Gelände des Schulzentrums. Über das bereits vorhandene Nahwärmenetz werden dann sowohl das Regental-Gymnasium, die Mehrzweckhalle und die Förderschule mit Energie aus Holzhackschnitzeln versorgt. Künftig sind daran ebenfalls die Grund- und Hauptschule, das Feuerwehrhaus, der Bauhof sowie das Rathaus angeschlossen. "Als Arbeitsgemeinschaft leisten wir mit diesem Projekt wichtigen Beitrag zur Vorreiterrolle des Landkreises Schwandorf und Bayerns im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe", so Gerhard Stierstorfer, Geschäftsführer der Biber Biomasse GmbH.
Hackschnitzel als regionales Konjunkturprogramm
Das Holzheizwerk arbeitet dabei besonders wirtschaftlich: Denn es wird nach dem Contracting-Prinzip betrieben, das dem Wärmekunden hohe Einsparmöglichkeiten bietet. Sowohl die Kosten für die Anlageninvestition in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro als auch die Aufwendungen für die Wartung oder anstehende Reparaturen übernimmt die Arge aus ESB-Wärme GmbH und Biber Biomasse GmbH. Der Landkreis Schwandorf zahlt lediglich die gelieferte Wärme, spart Kosten und kann somit seinen Vermögenshaushalt entlasten.
Während bei fossilen Brennstoffen ein Teil der Wertschöpfung ins Ausland abfließt, bleibt diese bei Holzhackschnitzeln in der Region. "Energieerzeugung aus Hackschnitzeln ist nachhaltig und somit ein örtliches Konjunkturprogramm, das der Umwelt nützt, öffentliche Mittel einspart und zudem die regionale Wirtschaftskraft stärkt", erklärt Bernhard Reith, Geschäftsführer der ESB-Wärme.
Die beiden Unternehmen betreiben insgesamt 13 große Biomasse-Anlagen als Contractoren. Davon wurden von der Erdgas Südbayern Wärme GmbH zwei Projekte und von der Biber Biomasse GmbH sieben Projekte realisiert. Vier Biomasseheizwerke werden als Gemeinschaftsprojekte durchgeführt.
Presseansprechpartner:
Biber Biomasse GmbH:
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E-Mail: gerhard.stierstorfer(at)biber-biomasse.com
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ESB-Wärme GmbH:
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